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Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.

Die geförderten Produkte der Riester Rente

Riester Produkte sind behördlich zertifiziert. Das bedeutet, dass nicht jedes Altersvorsorge-Produkt ebenfalls ein Riester Produkt werden kann. Um für die Riester Rente zugelassen zu werden, müssen die geprüften Produkte bestimmte Kriterien erfüllen. Aus diesem Grund gibt es zudem nicht unbegrenzt viele verschiedene Möglichkeiten, im Rahmen der Riester Rente für später vorzusorgen. Derzeit gibt es sparen verschiedenen Riester-Sparmöglichkeiten: Banksparplan, klassische private Rentenversicherung, Fondsgebundene Rentenversicherung, Fondssparplan, sowie die Pensionskasse, den Pensionsfonds und fürderhin die Direktversicherung. Es ist nämlich durchaus möglich, die Riester Rente genauso im Rahmen einer betrieblichen AltersVorsorge abzuschließen. Ob dies Sinn macht, muss gleichwohl stets im Einzelfall geklärt werden, denn wenn die Riester Rente als betriebliche Absicherung des Lebensabends abgeschlossen wird, müssen auf die Auszahlungen der Rente später zur Kranken- und Sozialversicherung gezahlt werden. Hier sollte man deshalb vorher sehr genau prüfen, ob sich die Riester Rente in einem solchen Modell effektiv lohnt. Wer eine Riester Rente abschließen will, wendet sich entweder an eine Bank, eine Versicherung oder eine Fondsgesellschaft. Diese drei Institutionen sind derzeit die einzigen, die eine Riester Rente anbieten. Der Grund, warum es nicht viel mehr Anbieter gibt, liegt ebenfalls in der Zertifizierung. Nur so kann effektiv sichergestellt werden, dass die angebotenen Riester-Produkte fürderhin wahrhaftig den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Die Grundlagen der Riester Rente

Fragen zu Rechner Riesterrente Presse gibt es, seit es die Riester Rente an sich gibt. Und die wurde im Jahr 2000 bzw. 2001 eingeführt. Ausgearbeitet wurde sie vom damaligen Arbeitsminister Walter Riester, von dem dem sie genauso den Namen übernahm. Grundidee der Riester Rente war es, eine Altersvorsorge zu schaffen, die den Sparern einen hohen Anreiz bietet, auch wirklich zu sparen. Dieser Anreiz liegt bei der Riester Rente in behördlichen Zuschüssen und Steuerersparnissen. Damit gehört die Riester Rente zu den wenigen Formen privater Altersvorsorge, die behördlich unterstützt werden und damit eine staatlich garantierte Sicherheit bieten.

Der Grund für die Einführung der Riester Rente war ganz einfach: die gesetzliche Rente war und ist in Gefahr. Autoritäten sind sich vordem lange einig, dass es für den Staat in Zukunft schwer wird, den Bürgern eine gesetzliche Rente zu garantieren, die für die finanzielle Vorsorge des Lebens im Alter ausreichen wird. Ein Grund dafür ist der demografische Wandel. Denn es ist abzusehen, dass in Zukunft im schlimmsten Fall nur noch ein bis zwei Arbeitnehmer für einen Rentner bzw. Rentnerin aufkommen werden. Und das ist schlicht unmöglich. Wären die eingezahlten Renten- unzweifelhaft angelegt worden, wäre infolgedessen eine amtliche Rentenkasse gefüllt worden und hätten sich die Gelder wahrhaftig entsprechend über Zinsen und Zinseszinsen vermehren können, dann sähe es vielleicht anders aus. Das Geld wird und wurde allerdings vordem immer für andere Zwecke verwendet. Solange es genügend Einzahler in die Rentenkassen gab, solange kam fürderhin genug Geld in die Kasse, um gleichzeitig die Pensionär oder Pensionärin auszuzahlen. Das nennt sich Generationsvertrag: die eine Generation zahlt die Renten für die vorherige Generation. Das Modell ist doch durch hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen, steigende Preise und sinkende Geburtenraten ins Wanken gekommen. Also erkannte der Staat, dass die Bürger selber vorsorgen müssen, um ebenso als Pensionär nicht zum Sozialfall zu werden und auf diese Weise die eh unlängst überlasteten Staatskassen zu belasten. So wurde die Riester Rente ins Leben gerufen.

Ändern der Riester-Sparbeiträge

Wer glaubt, dass er lebenslang an einmal vereinbarten zur Riester Rente gebunden ist, der irrt. Denn es ist auch möglich, seine zur Riester Rente zu ändern. Man kann sie erhöhen, wenn es einem finanziell einmal besser geht oder ebenso wieder niedriger ansetzen, wenn schwerer Zeiten anbrechen. Man ist das heißt im Detail nicht starr an einmal vereinbarte Zahlungen gebunden. In ganz schlechten Zeiten ist es sogar möglich, die auszusetzen. Was man doch bedenken sollte, ist die Tatsache, dass zum Erhalt der vollen staatlichen Förderung eine bestimmte Summe in den Konstrukt eingezahlt werden muss. Wenn man weniger einzahlt, wird die behördliche Förderung entsprechend prozentual gekürzt. Und auch die jährliche Steuerersparnis ist natürlich von der Höhe der Riester- abhängig.
Wer die Änderung seiner Riester- erwägt, sollte vorher prüfen, ob das mit Zuschläge verbunden ist. Denn es gibt , die bei Veränderung der monatlichen eine Gebühr erheben. Am besten prüft man das ehedem bei Abschluss der Riester-Rente, denn die sind natürlich dazu verpflichtet, ihre Zuschläge offenzulegen. Hier lohnt und hilft ein unabhängiger Riester-Vergleich, bei dem Sie diverse miteinander vergleichen.

(c) B&S

Hannoversche Leben


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